
Gelegentlich ist es zweckmäßig, dass eine Videokamera nicht als solche erkennbar ist. Das Verbergen kann in verschiedener Weise geschehen.
Von einer getarnten Kamera spricht man, wenn diese in ein Objekt eingebaut wird, in dem eine Videokamera nicht vermutet wird. Dies können sein z.B. eine Wanduhr, ein PIR-Melder,
ein Rauchmelder, eine Figur. In diesen Fällen wird häufig eine Videokamera mit Nadelöhrobjektiv benützt.
Diese getarnten Kameras lassen sich aber nicht immer so platzieren, dass eine Portraitaufnahme möglich ist, weil z.B. ein PIR-Melder nicht in 1,7 m Höhe über Fußboden installiert
wird. Hier beginnt das Einsatzfeld der verdeckten Kamera. Bauformen sind Kameras in Unterputzgehäusen, bei denen äußerlich nichts auf eine Videokamera hinweist, eine Kamera mit
Abdeckrahmen und Deckplatte aus einem Elektroschalterprogramm oder eine Kamera in einem Kugelgehäuse, das eher einem Lautsprecher gleicht. Das Objekt blickt durch eine
Gitteröffnung. Verdeckte Kameras arbeiten mit fixed-focus Objektiven. Die Kameras können auch zusätzlich mit einem Mikrofon zur akustischen Überwachung und einem IR-Sensor
ausgerüstet werden. Letzterer überwacht das Objektiv-Blickfeld und kann bei Bewegungen den Videoumschalter oder die Videospeicherung auslösen.
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